Chartreuse de Fareyroux

Coole Unternehmungen in der Region

An Freizeitmöglichkeiten gibt es hier rund um Fareyroux viel. Wenn man bereit ist, auch mal 80 Kilometer zu fahren (ja, Frankreich ist groß) erhöht sich die Anzahl der möglichen, interessanten Ausflüge noch einmal erheblich.

Im Besitz des Hauseigentümers ist eine Mini-Bibliothek mit Reiseführern. Die stellt er gerne den Besuchern zur Verfügung. Es gibt unendlich viel, was man tun kann.

Besonders attraktiv sind die Ecken südlich, südöstlich und östlich von Périgueux, aber auch das nördliche Perigord Vert mit seinen zahllosen Wäldern und der berückend schönen Natur ist einen Ausflug wert. Überhaupt lohnen sich die Ausflüge immer, in der Sommerzeit muss man nur drauf achten, man ist viel über Landstraße unterwegs und man braucht immer länger, als man gedacht hat. Plant euch die Tage nicht zu voll.

So hier jetzt einfach mal eine rund um Fareyroux aufgestellte Liste, mit Dingen die man sich ansehen kann und die nicht weit von Fareyroux weg sind. Nicht alles davon haben wir schon ausprobiert. Vieles oder das meiste sind Empfehlungen von Einheimischen.

Bitte prüft selbst:

  • Besichtigung der Usine de Chaux „Saint Astier“, also der unterirdischen Kalk-Bergwerke in der Stadt Saint Astier selber, Sonderführungen in den Sommermonaten, Anmeldung vorher nötig, lohnt eigentlich. Ein wenig kühl und sehr einfach, kostet aber nicht viel und es ist auf jeden Fall interessant, zu sehen, wie ein regionales Unternehmen versucht, in einem von Rohstoff-Kreisläufen und internationaler Konkurrenz von Baukonzernen geprägten Marktumfeld (der Baustoff Kalk) sein Auskommen zu finden.
  • Eine Einkaufstour zur Beschaffung von Wein in Bergerac. Die entsprechenden Weingüter findet ihr raus.
  • Unbedingt sehenswert der Markt in Saint Astier an jedem Donnerstag. Überhaupt die Märkte! 
  • Eine Kajak-Tour an irgendeinem der zahllosen Flüsse in der Dordogne.
  • Eine Höhlentour - oder vielleicht direkt mehrere. Es gibt sicherlich fünf oder zehn Möglichkeiten, bis rein ins Massif Central, Höhlen mit Malereien oder Tropfstein-Gebilden oder Ritzungen zu besichtigen. Sehr sehenswert. Der Cro Magnon war hier zu Hause! Das Perigord ist besiedelt seit Urzeiten, mindestens seit 30.000 v. Chr. Wir können Lascaux II (nicht IV) wärmstens empfehlen, sofern es geöffnet ist. Bitte erkundigen Sie sich jedoch unbedingt im Voraus, ob ein Besuch überhaupt noch möglich ist; wir wissen es nicht.

Kirchen

Die romanischen Kirchen und Kirchlein in den Dörfern und Dörflein im Périgord Blanc. Hier gibt es wirklich bezaubernd viele kleine, sehr schöne Dörfchen. Sie sind wirklich sehenswert, weisen oft mittelalterliche Strukturen auf und sind herzerwärmend in ihrer authentischen Ausstrahlung. In vielen dieser Dörfer stehen romanische Kirchen, die sich über die Jahrhunderte kaum verändert haben und manchmal offenstehend, manchmal verschlossen, auf jeden Fall einen Besuch wert sind, verbunden mit einer Wanderung oder Fahrradtour oder einfach einem Ausflug übers Land, vielleicht auch einem Restaurantbesuch.

  • Chapelle in La Tour-Blanche-Cercles : Notre-Dame-de-Pitié
  • die Kirche in Allemand: Ich war dort selber noch nicht, ist mir aber empfohlen worden.
  • die Kirche in Siorac-de-Ribérac : Saint-Pierre-ès-Liens
  • Diese beeindruckende Wehrkirche aus dem 12. Jahrhundert ist ein Paradebeispiel für die Befestigte Romanik. Da die Region im Hundertjährigen Krieg Grenzgebiet zwischen Engländern und Franzosen war, wurde sie im 14. Jahrhundert wehrhaft ausgebaut (man sieht das an den massiven Türmen).Im Inneren gibt es eine wunderschöne Kuppel (typisch für das Périgord) und alte Wandmalereien. Wenn du "Atmosphäre" suchst, ist dies vielleicht die schönste Kirche der Region, weil sie so trutzig und majestätisch wirkt.Die Kirche steht oft auf. In der Nähe gibt es ein Lokal, das hat leider hingegen oft zu ☹ Vorher anfragen lohnt 😉
  • Eine Wanderung von Siorac über das Örtchen Roumagnac bis nach Segonzac, in jedem der drei Orte gibt es eine romanische Kirche, die Kirche Saint Sulpice in Roumagnac ist immer verschlossen und da muss man um Schlüssel bitten (Telefon +33 6 79 24 44 67, Mme Monique Lacoste), die anderen sind eher offen. Landschaftlich schöne Wanderung, circa 11 oder 12 km, es geht ziemlich rauf und runter und ist deswegen mehr als nur ein „kurzer Spaziergang“.
  • die Kirche in Segonzac: Sainte-Madeleine
  • aus dem 11. Jahrhundert, früh romanische Kirche mit einer merkwürdigen und besonderen Architektur
  • die Kirche in Chantérac: Saint-Pierre-ès-Liens
  • Sie ist etwa zehn Kilometer von Fareyroux entfernt. Das kleine Dorf ist auch sehr schön. In der Kirche, muss ich zugeben, war ich noch gar nicht drin, sie ist aber von außen sehr schön.
  • Auf die Dächer von der Kathedrale Saint Front in Périgueux, das geht nur über Kontakte zum Fremdenverkehrsverein oder dem Tourismusbüro in der Stadt, das sind wohl Sonderführungen
  • Église Saint Méard de Dronne. Ansehen wegen schöner Wandgemälde, immer offen.
  • Église Saint-Pierre-et-Saint-Paul à Grand-Bressac, auch romanisch
  • L‘église Souterraine à Aubeterre-sur-Dronne – unterirdisch, monolithisch. Tatsächlich eine unterirdisch angesiedelte Kirche. Wir waren selber noch nicht dort.
  • L’église monolite à Gurat – ebenfalls unterirdisch und leider noch nicht selber besucht.

Schlösser

  • Château de Bourdeilles, ein tolles Ding
  • Château d’Herm – im Moment in einer Riesen-Restaurierungsmassnahme und erst ab 2028 für den Publikumsverkehr geöffnet, spätestens dann sicherlich sehenswert

Diese Liste ist natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit…Es gibt dies und noch viel mehr.

Gerne hören wir von unseren Gästen, wenn Sie weitere Ausflugs Tipps für uns haben. Sie können diese dann an unsere Mailadresse ([email protected]) senden und wir nehmen das gerne in unser Repertoire auf 😊

©2026 Chartreuse de Fareyroux Alle Rechte vorbehalten - Powered byLodgify